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Clownerie hat was mit Haltung zu tun

Clown Natascha Lachmannova - Christine ScherzerBei einem unserer Besuche im Alloheim-Seniorenhaus traf ich nach der Visite Frau P. beim Spazierengehen vorm Haus. Ich war schon umgezogen und nicht mehr in Clown-Montur. Ich sprach Frau P. an.

“Bis zum nächsten Mal, Frau P.!”
“Wieso kennen Sie denn meinen Namen?”
“Ach so, ich bin jetzt nicht mehr im Kostüm. Ich war heute als Clown zu Besuch.”
“Wie, welche Clowns?”
“Na, vorhin beim Kaffeetrinken.”
“Wie, war ICH etwa der Clown?” Frau P. lacht.

Mir wird in diesem Moment Frau P.s Demenzerkrankung wieder bewusst und ich bin berührt. Denn wenn wir ROTE NASEN Clowns zur Visite kommen, erkennt sie uns sofort als Clowns wieder. Sie erinnert sich an unsere Namen und oder gar länger zurückliegende Begebenheiten. Ihr entgeht kein Detail, jede kleinste Veränderung nimmt sie wahr, wenn wir ihr als Clowns begegnen. Im Spiel ist ihre Demenz kein Thema, völlig irrelevant. Zusammen kreieren wir ein skurriles, aber dennoch in sich völlig schlüssiges Parallel-Universum, jenseits von Kurzzeitgedächtnis und chronologischer Kontinuität.

Wir Clowns verblüffen immer wieder mit unserer Naivität, mit unserer Fähigkeit ganz ohne Angst auch peinliche, entlarvende Fragen zu stellen.

“Wie, war ICH etwa der Clown?”

Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich an Frau P.s ganz ernst gemeinte Frage und an ihren verblüfften und auch amüsierten Gesichtsausdruck zurückdenke. Tja, wer war jetzt eigentlich der Clown in diesem Moment. Die Begegnung mit Frau P. war für mich eine Lektion und hat mich daran erinnert, dass Clownerie nicht nur etwas mit der roten Nase, sondern mit einer inneren Haltung zu tun hat: mit Mut und Ehrlichkeit und auch mit der Bereitschaft, seine eigene Person nicht ganz ernst zu nehmen.

Danke Frau P. für diese immer wieder verblüffende Erkenntnis!