Jetzt spenden!

Schenken Sie Kinderlachen mit Ihrer Spende!

Mit 20 €, 30 € oder 50 € helfen Sie uns, ROTE NASEN Clowns in Kinderstationen zu schicken!

Jetzt spenden Helfen als Unternehmen Helfen als Schule

Spenden per Überweisung:

IBAN DE65 1002 0500 0003 3192 00
BIC BFSWDE33BER

Ohne Ihre Hilfe wäre unser täglicher Einsatz nicht möglich. Bitte helfen Sie jetzt!

Herzlichen Dank!

Der ROTE NASEN Shop

Besuchen Sie unseren Shop!

Shop anzeigen

Ihre eigene rote Schaumstoffnase schenkt Lachen!

Herzlichen Dank!

Facebook

Besuchen Sie uns auf Facebook!

Zurück zur Startseite
Facebook
Jetzt helfen!

Clown Mimi Rizzi – Konstanze Dutzi

Clown Mimi Rizzi - Konstanze Dutzi (Quelle: ROTE NASEN; Foto: Markus Pletz)

Im Jahre 2001 zog es diese österreichische Schauspielerin nach Berlin, wo sie 2005 endlich “Gleichnasige” fand. Und so wurde Clown Mimi Rizzi geboren. Seither flitzt Mimi Rizzi durch die Welt und bringt Lieder aus ihrer Heimat, Eigenpoesie und glitzernde Bergluft ins Krankenhaus.

Weitere Infos zu Konstanze Dutzi gibt es hier: Agentur Schwanenberg

Empathisch und bereichernd – Interview mit Konstanze Dutzi

ROTE NASEN Clown Konstanze Dutzi ist seit 2006 bei ROTE NASEN … oder doch schon seit 2005? So genau weiß sie es gar nicht mehr. Macht aber nichts, denn viel wichtiger ist, dass sie überhaupt bei ROTE NASEN ist. Mit ihrer herzlichen, offenen Art und dem Talent sich sowohl in die Patienten als auch ins medizinische Personal einfühlen zu können, ist sie für ROTE NASEN definitiv eine große Bereicherung.

Und hier noch einmal das Interview zum Lesen:

Magische Momente mit Mimi Rizzi

Ich bin Konstanze Dutzi, ich bin 40 Jahre alt, habe eine klassische Schauspielausbildung gemacht. Zum Clown habe ich eigentlich durch das Clownslabor gefunden, das von Paul Kustermann und Leopold Altenburg gemacht wurde. Und nach einem Praktikum habe ich dann angefangen zu arbeiten in Berlin und bin seit dem gerne und regelmäßig dabei.

Der Clown, der ich bin, ist Mimi Rizzi. Mimi Rizzi ist ein sehr lebhafter, temperamentvoller und eher schneller Clown von der Geschwindigkeit her. Insofern kommt das Kostüm, das ich habe, dem auch entgegen. Also nicht viele Röcke, hohe Schuhe oder Hut. Mimi Rizzi muss immer sehr wendig sein und trägt daher Turnschuhe und Röckchen.

An einem Strang ziehen

Der Austausch mit dem medizinischen Personal, Pflegern und Ärzten, ist wahnsinnig wichtig und trägt natürlich zur Stimmung und zur Atmosphäre bei. Wenn man gemeinsam an einem Strang zieht, dann ist das ganz wundervoll. Wenn man die Chance hat, bei einer Blutabnahme dabei zu sein und denen die Arbeit zu erleichtern und sie uns auch die Arbeit erleichtert, weil wir dabei eine schöne Aktion machen können zusammen dabei, dann ist das ganz toll.

Aber manchmal ist es ganz schön, im Gespräch zu sein. Man hat das Gefühl „Die können jetzt was loswerden, was sie erzählen wollen“. Oder man ist einfach auf der gemeinsamen Seite. Das ist sehr wichtig, weil wir ohne das Pflegepersonal und ohne die Akzeptanz der Ärzte auch nicht arbeiten können, weil wir ja gemeinsam eine Mission haben. Wir wollen ja nur das Beste für die Patienten. Und wenn wir da auf der anderen und nicht auf der gleichen Seite stehen, dann ist das natürlich schwierig.

Wo kann der Clown noch Erleichterung bringen?

Die Hospitanz im Herzzentrum war sehr interessant. Um fünf Uhr Schichtbeginn zu haben, war schon speziell. Es war sehr interessant auf der Seite der Betreuenden zu stehen und den Alltag so nah mitzuerleben. Ich habe sehr viel Respekt vor der Arbeit, die die dort machen. Gleichzeitig fand ich es auch gar nicht so einfach, weil man eben nicht diesen Schutz hat, den man als Clown hat. Ich war als Zuschauer da, habe ein bisschen geholfen, habe geschaut, wie die Abläufe sind an so einem Tag im Herzzentrum. Ich war dabei, als ein einjähriges Kind zu einer langwierigen Herzoperation gebracht wurde. Ich ging mit den Eltern und den Schwestern bis zur Schleuse vor dem OP-Saal und war sehr berührt. Ich bin ja selber Mutter. Mich hat das alles sehr betroffen gemacht,Sich und ich fühlte mit den Angehörigen, als sie ihr Kind in fremde Hände gaben. Gleichzeitig war es sehr schön zu sehen, wie herzlich und fürsorglich die Leute waren, die das Kind in Empfang nahmen. Also die wissen sehr wohl, was sie den Kindern antun. Ich überlegte da: „Wo könnte da nun der Clown sein, wo könnte der Erleichterung bringen?“ 

Magische Momente

Eine andere Geschichte, an die ich mich gerne erinnere:

Eine alte Dame in einem Seniorenheim. Sie war in der Anfangsphase der Demenz und diese Dame war wahnsinnig unruhig als wir zu ihr kamen und sagte: „Ich muss meine Freundin suchen, ich kann sie nicht erreichen, könnt ihr mir helfen?“

Und dann haben mein Kollege Stefanello und ich überlegt, dass wir einen Kontakt herstellen von der Frau zu ihrer Freundin. Und Stefanello holte seine magische Kugel hervor, und wir nahmen mit der Freundin Kontakt auf über diese Kugel. Wir sagten zu ihr: „Frau S., Sie können jetzt mit ihrer Freundin sprechen.“

Und dann sprach sie ihre ganzen Sorgen in diese Kugel und sie weinte und war schlussendlich ganz erleichtert.

Sie umarmte uns und sagte dann: „Ich bin so froh, dass ihr da wart, weil jetzt konnte ich das meiner Freundin sagen.“

Das sind Momente, wo man auch mit den Kollegen befreit und ganz glücklich ist. Wir umarmten uns und sagten: „Wie wunderbar war das?“ Das sind einfach magische Momente, die man gar nicht planen kann. Das sind eh immer die besten: die ungeplanten Momente.