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Eine rote Nase und das wiederentdeckte Lachen

credit_rotenasen_xxxxDie Clowns Willi und Antonia waren guter Dinge als sie ins evangelische Waldkrankenhaus auf die Kinderstation kamen. Wie vielen Kindern konnten sie wohl heute einen Tag mit Lachen bescheren? Voller Vorfreude begrüßte sie Schwester Christine: „Wir haben heute fast keine Kinder da. Es herrscht Gesundheitsepidemie!“

Willi und Antonia waren irritiert: Sollten sie sich freuen oder enttäuscht sein? Keine Kunden, die mit uns lachen? Wie wunderbar, fanden sie beide. Doch dann erzählte ihnen Schwester Christine von den Zwillingen, die an Gedeihstörung litten und nur halb so groß waren wie andere Kinder ihres Alters. Mit anderthalb Jahren wurden sie immer noch in Gramm statt in Kilo gewogen.

 

Engelchen hinter Gittern

Gedeihstörung … was sollten sich Willi und Antonia darunter vorstellen? Ihnen kamen Bilder von unterernährten Kindern aus Afrika in den Sinn, mit Kugelbäuchen, großen hungrigen Augen. Sie klopften leise an Zimmer 16. Die Tür öffnete sich und eine junge Frau, die Mutter der Zwillinge, schaute verdutzt heraus: Zwei Clowns standen vor ihr. Was hatte das zu bedeuten? Willi und Antonia schauten sich ebenfalls verdutzt an, dann die Mutter, um sie dann mit einer tiefen Verbeugung zu begrüßen. Mit einem Lächeln trat die Mutter zur Seite und gab den Blick auf ein Gitterbettchen frei. Willi und Antonia erblickten zwei schmächtige, kleine, blondgelockte Mädchen. Zart waren sie, zerbrechlich. Mit ihren winzigen Händen hielten sie sich am Gitter des Bettes fest. Gekleidet waren sie in rosa bestickten Kleidern und wirkten unfreiwillig wie zwei Engelchen im Gefängnis.

Als die Mädchen die Gesichter von Willi und Antonia erblickten, staunten sie. Sie strampelten, das auch noch synchron, als wären sie mechanisch aufgezogen. Ganz offensichtlich waren sie aufgeregt und erfreut über den ungewöhnlichen Besuch. Willi und Antonia waren sofort angetan von der zarten Aura der Zwillingsmädchen. Langsam näherten sich die Clowns dem Krankenbett. Sie schauten abwechselnd vorsichtig zur Mutter und zu den kleinen Patientinnen. Aufmerksam verfolgten die Zwillinge jeden der Clowns. Willi nahm eine rote Schaumnase aus seiner Tasche und ließ sie vor den Augen der Kinder schweben. Die Kinder fixierten den großen roten Punkt mit ihren Augen und folgten ihm wie gebannt wie er langsam vor ihnen kreiste. Antonia machte dazu einen sanften Seifenblasenregen. Diese Situation hatte etwas Unwirkliches und dennoch Fantastisches. Wie aus einem altmodischen Märchenfilm.

 

Credit_ROTENASEN_RNI_3Unwiderstehlich – der rote Punkt

Dann begann der rote Punkt eine Reise. Erst schwebte er hoch, dann sank er herunter, er flog nach links und rechts, bis er vor der Nase der Mutter stehen blieb. Oooh, was für ein herrliches Schauspiel! Alle Augen waren auf den roten Punkt gerichtet. Und der Punkt schaute die Zwillinge an und dann wieder die Mutter, bis er sanft auf ihrer Nase landete und quiekte.

Die Mutter lachte. Es war ein spontanes, fröhliches und unbelastetes Lachen. Dann flog die Nase weiter. Erst zu Willi, weiter zu Antonia und dann wieder zur Mutter. Bei jeder Landung quiekte es lustig – bis der rote Punkt vorsichtig die kleinen Hände am Gitter berührte. Die Zwillinge lächelten, zuckten jedoch nicht zurück und schauten hoch zu Willi und Antonia. Als Willi die rote Nase wieder von seinem Gesicht zog, streckte das größere der beiden Mädchen seine Hand aus und reckte einen Finger Richtung rote Schaumnase. Der Bann war gebrochen, ein erster Kontakt! Das Mädchen nahm Willi die Nase vom Finger und inspizierte sie. Erst nach einiger Zeit, nachdem sie sichergestellt hatte, dass das rote Ding ungefährlich ist, reichte sie die Nase ihrer Schwester weiter.

 

Lachen und Glitzern in den Augen

Für Willi und Antonia war dieser Moment eine Offenbarung. Die Mädchen hatten endlich wieder eine neue Erfahrung gemacht und zwar eine positive, lebensbejahende, eine fröhliche. Die Mutter lachte mit Tränen in den Augen, und die Clowns verabschiedeten sich mit einem lustigen Abgangslied.

Eine Stunde später, als Willi und Antonia noch im Flur spielten, bemerkten sie, dass sie beobachtet wurden. Die süßen Engelchen und ihre Mutter standen an der Tür zu ihrem Krankenzimmer und schauten dem Clownsspiel mit einem strahlenden Lächeln zu. Willi und Antonia hatten drei neue Freunde gewonnen.

 

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