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Gelotologie! Von Präfrontalkortexen und anderen erheiternden Erkenntnissen

Wir machen jetzt einmal ein wenig Geographie, ohne wirklich weit in die Welt hinaus zu schwärmen. Wir wandern kurz durch unseren Kopf und finden folgende Punkte auf einer gedachten Karte!

Erstens eine Stelle, die man triftt, wenn man sich hinter dem linken Ohr kratzt. Achtung! Kratzen und merken. Zweitens, und da sind Brillenträger im Vorteil, wenige Zentimeter nach oben, von der Mitte eines gedachten linken Brillenbügels aus gesehen.
Drittens der Ort, wenn man mit dem Finger sehr, sehr, wirklich sehr weit in der Nase bohren würde. Also der vordere und mittlere Stirnbereich. 
Und viertens mitten drin in der Welt unserer grauen Zellen, wo es Orte gibt, die niedliche Namen tragen wie Mandelkerne, Seepferdchen und Kammer oder kühl aufgeklärt Amygdala, Hippocampus und Thalamus.

So, genug Geographie. Jetzt so was ähnliches, nämlich Gelotologie. Also quasi der Frage nachgehend: Was passiert im Kopf bis wir lachen?

Der geneigte Leser ahnt natürlich schon den Bezug zur oben beschriebenen kartographischen Reise. Wir Menschen haben kein Humorzentrum, nein, wir haben verschiedene Aktivierungsgebiete im Schädel, die nacheinander ihre Arbeit leisten. Also Ort eins (siehe oben) dient zum Erkennen von Ungereimtheiten. Ort zwei (siehe oben) hilft beim Verständnis von Metaphern und Ironie und der Verarbeitung von Symbolen und Sprache. In Ort drei (siehe oben), sozusagen „zack zwischen die Augen“, wird nun die Lustigkeit beurteilt und zum limbischen System, also Ort vier (siehe oben), zum Auslösen körperlicher Erheiterung gesendet.

Das wäre ja so weit ganz informativ, wenn nicht diese Aktivierungszentren auch noch für eine ganze Menge anderer Aufgaben zuständig wären. Denn beispielsweise der Ort drei (Sie ahnen es – siehe oben), auch medialer Präfrontalkortex – kennt nicht mal mein Rechtschreibprogramm – genannt, hat die Fähigkeit Angst zu dämpfen und scheint besonders aktiv zu sein, wenn unser Gehirn im Leerlauf arbeitet. Aha, bei der Meditation zum Beispiel. Aber auch – und jetzt wird’s immer besser – hilft es Eltern mit ihrem Kind in „Resonanz“ zu gehen. Denn wenn Ort drei kaputt ist, dann klappt es nicht, dass sich die Großen auf das Kind einstimmen können und Gefühle und Absichten ihrer Nachkommen verstehen. Aber genau das ist für die Entwicklung unserer Rentenzahler von morgen nötig. Denn „das positive Bindungsverhalten der Eltern … ermöglicht dem Kind, einen hohen Grad an emotionaler Stabilität und eine ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstregulation zu entwickeln.“

Aufgemerkt und mitgedacht. Diese ganze Weisheit stammt nicht von der Redaktion, die hat nur recherchiert. Zusammengetragen hat das Michael Stefan Metzner in seinem Werk „Achtsamkeit und Humor – Das Immunsystem des Geistes“ (Stuttgart 2013).

Er kommt auch zu dem Schluss, dass Achtsamkeitsmeditation der liebevollen Zuwendung von Eltern gleicht und somit das Wachstum und die Ausdifferenzierung der entsprechenden Gehirnstrukturen anregt.

Nun haben wir ROTE NASEN Clowns ja auch irgendwie mit Humor zu tun und liebevoll sind wir auch in unserer Zuwendung. Nur mit dem stille sitzen haperts. Aber wenn wir dadurch anderen Präfrontalkortexen helfen, Angst zu dämpfen und für Erheiterung sorgen…dann machen wir einfach weiter! Wir besuchen Klein und Groß nur dank Ihrer finanziellen Hilfe!