Jetzt spenden!

Schenken Sie Kinderlachen mit Ihrer Spende!

Mit 20 €, 30 € oder 50 € helfen Sie uns, ROTE NASEN Clowns in Kinderstationen zu schicken!

Jetzt spenden Helfen als Unternehmen Helfen als Schule

Spenden per Überweisung:

IBAN DE65 1002 0500 0003 3192 00
BIC BFSWDE33BER

Ohne Ihre Hilfe wäre unser täglicher Einsatz nicht möglich. Bitte helfen Sie jetzt!

Herzlichen Dank!

Der ROTE NASEN Shop

Besuchen Sie unseren Shop!

Shop anzeigen

Ihre eigene rote Schaumstoffnase schenkt Lachen!

Herzlichen Dank!

Facebook

Besuchen Sie uns auf Facebook!

Zurück zur Startseite
Newsletter YouTube Facebook
Jetzt helfen!

Lieder und Geschichten, die gut tun!

von Reinhard Horstkotte, künstlerischer Leiter ROTE NASEN

ROTE NASEN erhielt eine Anfrage von einer Notunterkunft für Flüchtlinge:
Könnt ihr nicht vorbei kommen?
Glücklicherweise konnten wir diesen Wunsch kurzfristig erfüllen. Gemeinsam mit meinen zwei Clownkollegen Marion Pletz und Matthew Burton fuhren wir also los, gespannt auf das, was uns erwarten würde.

Die Notunterkunft ist eine alte zerfallene Turnhalle. Dort sind Kinder, Frauen und Männer untergebracht. In einer kleinen Kammer kämpft sich jeden Tag die engagierte Heimleiterin mit einer Traube von Menschen durch Formulare, beantwortet Fragen, versucht da zu sein.
Ich war bereits in Flüchtlingsheimen für unsere ROTE NASEN Workshops im Frühjahr und im Herbst. Doch dort hatten die Menschen wenigstens Zimmer und manchmal gab es auch Erzieher, die sich um die Kinder kümmerten. Aber an diesem Tag zu sehen, wie diese Menschen in einer Halle untergebracht sind, das hat mich sehr betroffen gemacht. Wie oft habe ich diese Bilder in den Nachrichten mitverfolgt. Doch jetzt hier zu stehen, das war etwas völlig anderes. Die Flüchtlinge hier haben keinen Raum für Privatsphäre. Die sanitären Anlagen sind schmutzig, der Gestank, der von ihnen ausgeht, ist kaum zu ertragen.

Und dennoch: Selten habe ich so viel Herzlichkeit, Dankbarkeit und Freundlichkeit erlebt. Und das ich, der im Gegensatz zu den Geflohenen alles hat, mich wirklich beschenkt fühlte, hatte schon eine gewisse Ironie.

Nach unserem Auftritt in der Notunterkunft saß ich noch mit einigen syrischen Männern zusammen. Ein Mann vertraute mir an, dass sein Dorf vom IS zerstört worden sei und eine Terrorgruppe seinen Bruder umgebracht habe. Während wir uns so unterhielten, schaltete plötzlich jemand einen Kassettenrekorder an. Arabische Musik lief. Ich sagte, dass ich arabische Musik sehr gerne höre. Daraufhin offenbarte mir ein anderer junger Mann, dass er Sänger sei. Ich bat ihn zu singen. Er sang und ich begleitete Ihn auf der Trommel. Die Männer um mich herum waren froh. Für einen Moment war alles in Ordnung. Die Lieder, die Geschichten waren da und Menschen waren zusammen in Freundschaft verbunden.

Die Leiterin der Notunterkunft sagte mir nach unserem Besuch, dass es genau das ist was gebraucht wird.