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Noch einmal zum Abschied lachen

ROTE NASEN Clowns bringen Freude und HoffnungMenschen zum Strahlen zu bringen, ihnen Leichtigkeit zu schenken, das ist es, was ROTE NASEN Clowns jeden Tag machen. Für unsere Künstler ist der Clownberuf ein Traumjob. Ein Traumjob, der aber auch traurige Momente hat. So wie neulich für unsere ROTE NASEN Künstlerinnen Konstanze Dutzi (alias Clown Mimi Rizzi) und Luise Lähnemann (alias Clown Gogo). Beide bereiteten sich gerade für eine Clownvisite auf einer Kinderstation vor, da trat die Krankenschwester Carolin auf sie zu. Eine Frau, unheilbar an Krebs erkrankt und die nicht mehr lange zu leben habe, liege auf der onkologischen Station für Erwachsene. Diese Frau habe einen großen Wunsch: Sie wolle die Clowns sehen, die ihr, ihrem Mann und ihrer Tochter eine Verschnaufpause schenken. Einen Moment der Freude, in der die Familie noch einmal lachen kann.

Konstanze Dutzi und Luise Lähnemann sind erfahrene Schauspielerinnen, doch bei dieser Bitte mussten auch sie schlucken. Denn bei aller Clownkunst sind unsere Künstler doch vor allem eins: Mensch. In so einem Moment hilft es, sich hinter einer Maske zu verstecken – und sei sie noch so klein wie die rote Nase.

Daher wird die Geschichte vom fröhlichen Abschied aus der Perspektive der Clowns Mimi Rizzi und Gogo erzählt.

Schwester Carolin führt die ROTE NASEN Clowns Mimi Rizzi und Gogo zur Onkologie. Der Weg führt durch dunkle Korridore.
“Ihr müsst leise sein”, sagt Schwester Carolin, “die Mutter ist sehr sensibel.”

Dann stehen Gogo und Mimi Rizzi vor dem Zimmer der kranken Mutter. Leise öffnen sie die Tür und sehen ein kleines Mädchen, etwa sieben Jahre alt. Sie heißt Lara*, liegt angekuschelt im Arm ihrer Mutter und schaut die Clowns schüchtern an. Mimi Rizzi steckt vorsichtig ihren Kopf in das Zimmer.

“Entschuldigung, hast du vielleicht Lara gesehen?”, fragte sie das Mädchen höflich.
Lara schüttelt den Kopf und versteckt sich bei ihrer Mutter unter der Decke.


Mimi fragt den Mann, der am Fenster sitzt: “Verzeihung, sind Sie Lara?”

Da muss sich Gogo einschalten. “Mimi Rizzi, das ist doch Ralf*. Und die Dame im Bett, das ist Barbara* und das Mädchen, das sich unter der Decke versteckt, das ist Lara.”

Als Lara ihren Namen hört, setzt sie sich auf: “Wieso weißt du eigentlich meinen Namen?”

“Sag es ihnen, Mimi”, fordert Gogo ihre Clownpartnerin auf.

Mimi Rizzi beugt sich zu Lara vor und erklärt ihr mit verschwörerischer Stimme:
“Gogo weiß alles!”
“Alles?”
“Ja, alles”, bestätigt Gogo und fährt fort “ich kann dir zum Beispiel sagen, dass das ein Tisch ist und das ein Bett, dass draußen der Wind weht und heute Mittwoch ist.”
Lara lächelt.

“Siehst du, Gogo weiß alles”, sagt Mimi stolz, “sie kann dir sogar alle Zahlen sagen, die auf diesem Würfel stehen” und zaubert einen Würfel aus der Tasche.
“Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs”, zählt Gogo auf.
Lara, etwas aufgetaut, springt grinsend im Bett auf und ruft: “Das ist doch einfach!”

“Aber sie kann dir auch mit geschlossenen Augen sagen, was du gewürfelt hast”, behauptet Mimi.

Um ihr das herausragende Können von Gogo zu beweisen, soll Lara den Würfel werfen. Und, oh Wunder! Nachdem Gogo einen winzigen Augenblick auf den Würfel geblickt hat, ruft sie mit dramatischer Stimme: “Fünf!”

“Das stimmt”, ruft Mimi begeistert.

Da muss Lara einfach lachen und auch ihren Eltern lächeln.

Es ist natürlich klar, dass die vermeintliche Alleswisserin Gogo enttarnt werden muss. Und so macht sich Lara mit Feuereifer daran, Gogo allerlei Fallen zu stellen. Doch diese überwindet alle – mit Hilfe ihrer Freundin Mimi Rizzi. Dass Gogo von vorne bis hinten schummelt, hat die schlaue Lara natürlich gleich erkannt. Doch der kleine “Betrug” kümmert sie nicht, denn sie hat großen Spaß mit Mimi Rizzi und Gogo.

Als Mimi Rizzi und Gogo ihren Besuch beenden, hören sie auf den Korridoren noch lange Lara und ihre Eltern lachen und glucksen.

ROTE NASEN Kuenstlerin Konstanze DutziKonstanze Dutzi
Ich bin selbst Mutter von siebenjährigen Zwillingen. Wenn man in so eine Situation kommt, dann erfordert das einen besonderen Respekt und viel Einfühlungsvermögen. Gleichzeitig darf man sich aber auch nicht ängstigen oder betroffen machen lassen. Das ist eine der Herausforderungen, die uns immer wieder begegnen. Leichtigkeit und Lebensfreude ins das Krankenzimmer zu bringen gelingt uns nur dann, wenn wir auf unsere eigene Professionalität und auf unsere Spielpartner vertrauen können. Dabei helfen uns aber auch die Kinder, die ganz im Augenblick aufgehen und zusammen mit uns für einen Moment sorgenfrei sein können.

 

ROTE NASEN Kuenstlerin Luise LaehnemannLuise Lähnemann
Einer Bitte wie im Fall von Lara und ihrer todkranken Mutter kommen wir natürlich nach, auch wenn wir ganz schön durchatmen mussten. Das ist schon ein ganz schwerer Rucksack, den man in so einem Moment mit sich trägt: ein Abschied, in dem gelacht werden soll, dazu noch aber bitte leise sein. Wie gut, dass wir ROTE NASEN Clowns immer zu zweit unterwegs sind. Und bei aller Traurigkeit, die es auch manchmal geben kann, bin ich doch dankbar, diesen wunderbaren Clownberuf ausüben zu können. Jedes Lachen und jede Hoffnung, die wir verschenken, wird mit soviel Freude angenommen. Das ist dann auch wie ein Geschenk an uns.

 

 

 

*Namen von der Redaktion geändert