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ROTE NASEN besuchen Flüchtlinge

ROTE NASEN, ©Gregor Zielke

Humor und Lachen kennt keine Grenzen – das bewiesen ROTE NASEN Clowns am Weltflüchtlingstag, der in diesem Jahr am 20. Juni begangen wurde. Da besuchten der künstlerische Leiter Reinhard Horstkotte aka Clown Filou und sein Partner Sterling Hayden aka Clown Silver erstmals ein Asylbewerberheim in Potsdam.

Dort lernten die Clowns auch eine sechsköpfige Familie aus Syrien kennen, die nicht nur wegen des Krieges, sondern aus Angst vor Verfolgung fliehen musste, weil sie einer religiösen Minderheit angehört und Kurden sind. Ihre Odysee begann im Dezember 2012, führte sie über halb Europa zu uns. Der Familienvater sagte: “Es wäre so gut, wenn ihr öfter zu uns kommen könntet. Wir haben Dinge erlebt und gesehen, die kein Mensch sehen und erleben sollte.” Umso schöner war es zu sehen, wie warm und herzlich unsere Clowns aufgenommen wurden.

Der Besuch ist der Auftakt eines neues Programms von ROTE NASEN, das für Asylbewerber aber auch für Anwohner von Flüchtlingsheimen konzipiert ist.

Hintergrund

Über hunderttausend Menschen, Erwachsene wie Kinder, fliehen jedes Jahr aus ihrer Heimat nach Deutschland. Die Gründe für ihre Flucht sind vielfältig: Krieg, Verfolgung oder Folter. Hier angekommen erwartet die Flüchtlinge zunächst sachliche Bürokratie. Um die Traumata, die viele von ihnen erlebt haben, kümmert sich kaum jemand. Und so lange der Aufenthaltsstatus der Flüchtlinge unklar ist, findet eine therapeutische Behandlung selten statt.

ROTE NASEN Clowns wollen genau da ansetzen. Mit dem Pilotprojekt „ROTE NASEN besuchen Asylbewerber“ sollen Flüchtlinge über Workshops die Chance erhalten, schlimme Erlebnisse zu verarbeiten und neue Hoffnung zu schöpfen.

Der künstlerische Leiter von ROTE NASEN, Reinhard Horstkotte, sieht in dieser außergewöhnlichen Begegnung die konsequente Weiterentwicklung aller bisherigen Clownvisiten: „Wir wissen nicht, wie groß die inneren Verwundungen der Flüchtlinge sind. Aber wir können ihnen einen Weg zeigen, diese zu überwinden.“

Über diese erste Clownvisite hinaus sind bereits weitere Projekte in Planung, die sowohl für Asylbewerber als auch Anwohner von Flüchtlingsheimen gedacht sind – und so zur Interaktion und zu Verständnis beitragen sollen. Meist weiß die einheimische Bevölkerung sehr wenig über das frühere Leben der Flüchtlinge oder die Umstände, warum sie nach Deutschland geflohen sind. Auch die Medien tragen ihren Teil dazu dabei, denn oft sind Informationen über Flüchtlinge stark gefiltert, wodurch schnell Vorurteile entstehen können.

Dass der Besuch im Asylbewerberheim ein großer Erfolg war, lässt sich an den Fotos deutlich ablesen.