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Seifenblasen, Musik und ein kleines schüchternes Mädchen…

Ein weiterer Tag für die 16 Monate alte Lara* und ihre Mutter  in der Kinderklinik. Lara ist es langweilig, schließlich möchte sie lieber draußen herumtollen als im Krankenhaus zu sein. Plötzlich kommen vom Ende des Flurs zwei bunte Gestalten auf sie zu…  Laras Mama erzählt:

Klinikclowns Popowka und Jojo

Überraschungsbesuch

“Ich wusste nicht genau, was gerade passiert. Doch dann ratterte mein Gehirn und langsam wurde mir klar, dass es die berühmten Klinikclowns sein müssen. Ich habe schon öfters von ihnen gehört. Man hört ja Schönes! Dennoch hat es mich überrascht, dass ich sie auch auf einer „normalen“ Kinderstation sehe. Meine Lara ist nicht sterbenskrank. Ich dachte immer, die Clowns besuchen nur schwer kranke Kinder und auch nur punktuell. Ich wusste nicht, dass sie, wie ich im Nachhinein erfahren habe, regelmäßig in den Krankenhäusern unterwegs sind und unabhängig von der Schwere der Krankheit jedes Kind erfreuen.“ 

Die Mama von Lara freute sich sehr über die schöne Ablenkung:

„Bis zu dem Moment, wo die Clowns bei uns waren, war der Aufenthalt im Krankenhaus mit Lara stressig und sehr energieraubend. Viel hin und her laufen, überall Ablenkung suchen, wo auch immer man sie finden kann. Und das alles, damit sich Lara beruhigt und nicht meine eigenen Unsicherheiten und Sorgen bemerkt und gegebenenfalls übernimmt. Sie möchte Vieles entdecken und davon gibt es im Krankenzimmer nicht allzu viel. Lange wusste ich nicht, ob sie was Schlimmes hat. Keiner konnte mir richtig sagen, was los ist, und ich musste zu vielen Untersuchungen mit ihr. Die Wartezeiten auf diverse Ergebnisse waren für mich als Mutter das Schlimmste.“

Langsam herantasten…

Wen haben wir denn da?

JoJo und Popowka begrüßen Lara und ihre Mama

 

Schau mal!

ROTE NASEN Clown Popowka zeigt Lara eine schillernde Seifenblase

Lara war anfangs schüchtern und etwas skeptisch. Schließlich musste sie an dem Tag schon einiges mitmachen. Nach einigen Annäherungsversuchen wurde sie dann mutiger:

„Lara ist ein aufgewecktes, offenes Mädchen und sie liebt es, wenn man mit ihr spricht oder ihr Musik vorspielt. Und als dann der weibliche Clown anfing, mit ihrem Instrument eine beruhigende und sanfte Melodie zu spielen, war Lara auf einmal komplett entspannt. Sie hörte auf meinem Schoß sitzend aufmerksam zu und beobachtete beide Clowns neugierig. Dann tastete sich langsam der männliche Clown zu uns und hat sich neben uns gesetzt. Passend zu der zarten Musik pustete er Seifenblasen in unsere Richtung. Und da sah ich dann nach langer Zeit ein aufrichtiges Lächeln in Laras Gesicht. Mir als Mutter ging das Herz auf!“

 

Oh, eine Seifenblase...

Seifenblasen hat Clown Jojo immer dabei

 

Die kleine Lara freut sich über die Seifenblase...

Was für eine schöne Ablenkung vom Krankenhausstress!

Von Herzen ‘Danke’

„Ich werde die gesamte Situation mit den Clowns, der Musik, den Seifenblasen und Lara mittendrin nie  vergessen. Das war an dem Tag mit Abstand das schönste Erlebnis für uns beide. Es hat uns emotional abgeholt und wir fühlten uns in dem Moment sehr wohl. Die Zeit verging plötzlich so schnell. Ich weiß gar nicht mehr wie lange die Clowns da waren, aber auf jeden Fall wirkte der Aufenthalt im Krankenhaus danach kürzer als zuvor. Nachdem die Clowns weitergehen mussten, war Lara traurig, aber dennoch viel ruhiger und entspannter als vor dem Besuch. Ich finde es schön, dass es Euch gibt! Danke nochmal, auch an die Clowns!“ so die Mama der kleinen Lara.

*Name geändert

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