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Tatü-tata … die ROTE NASEN Feuerwehr ist da

ROTE-NASEN-Antonia-und-Jojovon Joey Bozat aka ROTE NASEN Clown Jojo

Clown zu sein, ist manchmal nicht so einfach. Mal flutscht es, mal hakt es, aber im großen Ganzen macht es immer Spaß. Manchmal stürzen wir uns in die Zimmer, ohne einen Plan, und improvisieren darauf los. Es entstehen sehr viele schöne Momente. Wir greifen Themen auf, die die Patienten und ihre Angehörigen gerade beschäftigen, wiezum Beispiel Angst, Trauer, Freude und kreieren mit ihnen gemeinsam eine schöne Atmosphäre. An manchen Tagen haben wir einen Plan, beziehungsweise eine Mission, einen Wunsch. So wie an jenem Tag. Wir hatten den großen Wunsch, für die Feuerwehr arbeiten zu dürfen.
 
ROTE NASEN Kollegin Antonia brachte extra zwei Helme mit. Auf einem Helm war sogar ein Blaulicht montiert. Wir setzten unsere Helme auf und brauchten noch einen fahrbaren Untersatz. Wir wollten aber nicht mit einem herkömmlichen Feuerwehrauto fahren. Stattdessen hatten wir unser imaginäres Feuerwehrmotorrad dabei. Wir schmissen den Motor an, der ein „BRRRRR“ -Geräusch von sich gab, und schon sausten wir los. Unsere Fahrt führte uns durch den langen Flur der Pädiatrie des Waldkrankenhaueses.
 
Eine Krankenschwester, die unser Treiben beobachtete, lachte und sagte:
“Ihr seht aber lustig aus.”
Daraufhin antworten wir: “Was heißt hier lustig? Wir sind von der Feuerwehr.”
“Trotzdem seht ihr witzig aus. Na, von der Feuerwehr seid ihr. Das trifft sich gut. Geht mal in das Zimmer da hinten. Das Zimmer von der kleinen Svenja. Da hat’s nämlich gerade gebrannt, die Ärztin war gerade bei der Kleinen.”
 
Oh, ein Feuer. Endlich konnten Antonia und ich beweisen, ob wir als Feuerwehrleute taugen. Wir rasten mit Blaulicht und Sirene in Svenjas Zimmer. Im Zimmer angekommen sahen wir uns um. In jede Ecke schauten wir.  Wie auf sanften Katzenpfoten bewegten wir uns und waren dabei schön leise. Na ja, zumindest versuchten wir so leise wie möglich zu sein. Wir wollten das Feuer nicht erschrecken. Leider konnten wir kein Feuer entdecken.
Plötzlich fragte Svenja ihre Mama: “Mama, wer sind die?”
Die Mama antworte schmunzelnd: “Keine Ahnung. Frag sie doch mal.”
Und das tat Svenja auch.
Ich antwortete: “Das ist meine Chefin Antonia. Sie ist eine Feuerwehrfrau und mein Name ist Jojo. Ich bin ein Feuerwehrmann und wir sind gekommen, um hier ein Feuer zu löschen.”
Verdutzt guckte uns Svenja an und sagte: “Hier brennt aber nichts und ihr seid gar nicht von der Feuerwehr. Ich weiß, wer ihr seid. Ihr seid Clowns.”
 
Wir verneinten es.
Ich sagte zu Antonia: „Ich glaube unsere Tarnung ist aufgeflogen.“
Antonia antwortete gelassen in ihrem Heimatdialekt: „Jojo du muscht gansch feschte an dich glauben. Wir sind die Feuerwehr.“
Ich wandte mich wieder Svenja zu und sagte:
„Wir werden dir beweisen, dass wir von der Feuerwehr sind.“
 
Kaum ausgesprochen, verwandelten sich die Jonglage-Tücher von Jojo in Feuerflammen. Erst waren sie klein, dann wurden sie immer größer und flogen sogar durch die Luft. Plötzlich flogen die „Feuertuchflammen“ zu der Mutter. Sie warf sie weiter zu Svenja und dann wieder zu Jojo. Und so wüteten die Tücher als Feuerflammen im Zimmer. Chefin Antonia griff zu ihrem imaginären Wasserschlauch und fing an, auf die Flammen zu zielen. Leider hatte sie den Schlauch zu weit aufgedreht und der Wasserdruck drückte sie gegen die Wand. Svenja fing an zu kichern.
 
„Du musst den Schlauch mit beiden Händen festhalten“, gab sie als Rat.
Dank Svenjas Einfall konnte Antonia den Schlauch kontrollieren. Treffsicher zielte sie auf die Feuerflammen, die immer kleiner und kleiner wurden, bis sie wieder in Jojos Tasche verschwanden. Vorsichtshalber löschten wir aber jede Ecke des Zimmers. Sogar die Frisur der Mutter wurde gelöscht. Sehr zur Freude von Svenja, die laut anfing zu kichern.
 
Nachdem wir unsere Arbeit erledigt hatten, verabschiedeten wir uns, stiegen wieder auf unser Motorrad, machten unseren Blaulichthelm an und verließen das Zimmer. Wir rasten den langen Flur entlang. Plötzlich hörten wir hinter uns Svenjas Stimme.
„Danke, dass ihr da wart und dass ihr das Feuer gelöscht habt“, sagte sie.
„Das war uns eine Ehre“, entgegneten wir, bogen um die Ecke und rasten ins nächste Zimmer.