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Wiedersehen mit Lara

22 Monate – so viel Zeit verbrachte die kleine Lara im Deutschen Herzzentrum in Berlin. Maria Gundolf alias ROTE NASEN Clown Brischitt lernte sie in dieser schweren Zeit gut kennen.

“Lara ist ein inzwischen vierjähriges Mädchen, das fast zwei Jahre lang im Deutschen Herzzentrum auf ein neues Herz gewartet hat. Lara haben wir als Clowns die ganze Zeit ihres langen Aufenthalts dort begleitet und sind wirklich Freunde geworden.

Ich spielte zufällig an dem Tag als Brischitt im Herzzentrum, als die Ärzte Laras Mutter mitteilten, dass ihre Tochter ein neues Herz benötigt. Laras Mutter kam auf mich zu und hat fürchterlich geweint. Denn gerade hatten die Ärzte ihr eröffnet, dass Laras Herz zu schwach war, um alleine weiterzuschlagen. Von nun an würde Lara einen „Assist“ brauchen. Ein künstliches Herz, an das Lara angeschlossen wurde, bis irgendwann ein passendes Herz für sie zur Verfügung stehen würde. Das kann unter Umständen ein bis zwei Jahre dauern. In dieser Zeit müssen die Kinder im Herzzentrum bleiben und können die Station kaum verlassen. Denn der Assist muss fortwährend überwacht werden.

Hier Brischitt für Lara!

Seit diesem Tag besuchten wir Lara jede Woche. Lara sehnte unsere wöchentlichen Besuche richtig herbei. Es war sehr bewegend zu beobachten, wie aus dem zweijährigen ein vierjähriges Kind wurde, das als Zuhause nur das Herzzentrum kannte. Weil die Kinder, die dort sind, oftmals schwer krank sind, hatte sie kaum Spielkameraden. Sie sprach daher immer ein wenig so wie eine Erwachsene. Lara motivierte sich selbst und sagte, dass sie ganz groß und ganz stark sein muss und gab auch uns Anweisungen, wie wir uns benehmen sollten. Das war immer ein sehr schönes Spiel. Auch Laras Eltern genossen es sehr, wenn wir da waren, denn in diesen Momenten konnten sie sich selbst ein wenig zurücklehnen, zugucken und lachen. Die Mutter und ich umarmten uns oft. Die Beziehung zu Laras Mutter war sehr herzlich und innig.

Das schönste Weihnachtsgeschenk

Am 24. Dezember hieß es plötzlich: Lara bekommt ein neues Herz! Es herrschte eine große Aufregung: wird Laras kleiner Körper das neue Herz annehmen? Doch nach einigen Schwierigkeiten schlug das neue Herz regelmäßig.Nach der geglückten Transplantation kam Lara in die Kindernachsorgeklinik nach Bernau, wo die Kinder mit der ganzen Familie in die Therapie gehen und versuchen, nach diesem langen schweren belastenden Aufenthalten in Krankenhäusern zurück ins Leben und in ein Familienleben, das sie ja gar nicht mehr kennen, zu finden.

In Bernau trafen meine Kollegin und ich Lara wieder, als sie gerade zum Ultraschall bei der Oberärztin war. Ihre Mutter sah uns hereinkommen, stürmte auf mich zu und rief freudig. ‚Brischitt!‘ Sie umarmte mich herzlich. Auch Lara begrüßte uns mit einem fröhlichen ‚Hallo, Brischitt!‘. Ich zog meine kleine Ratte Gustav – ein Kuscheltier – hervor. Lara liebt Gustav und auch Gustav begrüßte Lara stürmisch. Die musste noch Blutdruckmessen und einige lästige Untersuchungen mehr machen, doch glücklicherweise machte Gustav alles mit. Auch er lag auf der Liege, versehen mit einer kleinen Mini-Manschette. Lara war die Große, die ihm Anweisungen gab: ‚Du musst jetzt leise sein, du musst still liegen!‘ Sie kuschelte mit Gustav, damit er ruhig hält. Wir haben in diesem Moment der Ärztin sehr geholfen und auch die Schwester war ganz vergnügt, weil alles so leicht ging. Es war einfach ein Spiel. Sie war in dem Moment die Heldin, die alles kann und die weiß, wie es läuft. Was vorher ein Ausdruck ihrer Krankheits- und Leidensgeschichte war, war jetzt ein Ausdruck von Stärke. Die Krankenschwester lachte die ganze Zeit und sagte: ‚Ach ist das toll, ihr müsst jetzt immer kommen, eine Untersuchung geht mit eurer Hilfe viel leichter von der Hand, als wenn man das als normale Routine macht.‘

Ein Erinnerungsfoto für Lara

Zum Schluss machten wir ein Abschlussfoto mit Lara. Sie saß auf einem Baumstumpf und wir standen mit Gustav links und rechts neben ihr. Lara kuschelte ihr kleines Köpfchen an meine Schulter. Ihre Mutter schaute ganz verzückt auf uns und blickte dann stolz auf ihre Tochter. ‚Das ist so toll, wie sich Lara entwickelt hat. Und ihr habt einen großen Anteil daran.‘ Ich glaube dass das so ist, weil wir sie einfach so genommen haben, wie sie ist, auch ihre Art, mit dem Leben umzugehen. Das war ein tolles Kompliment.“

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