Tschüss Home Office, hallo Kinderklinik!

28.Mai 2020

ROTE NASEN sind wieder da!

Clowns und Kinderkliniken gehören zusammen wie Freibad und Pommes. Zwar waren unsere Clowns nie richtig weg. Doch sind sie teilweise aus der virtuellen Welt wieder in die physische Realität zurückgekehrt: Denn unsere Künstlerinnen und Künstler dürfen seit Juni 2020 wieder in alle von ihnen bespielten Berliner und Brandenburger Kinderkrankenhäuser!

Das freut nicht nur Kinder, ihre Eltern und das medizinische Personal, sondern auch die ROTE NASEN Clowns. Christine Scherzer alias Natascha Lachmannova und Clownkollege Moritz Berg alias Mompitz sind hin und weg, dass es wieder losgeht:

„Es ist, wie wenn nach langer Dürrezeit endlich wieder ein frischer frecher Frühlingsregen fällt. Und man das Kitzeln der Regetropfen auf der Nasenspitze genießt und den herrlich frischen würzigen Duft einsaugt und einen Regenbogen am Himmel entdeckt.“

Kein Clown ohne Schutzmaßnahmen!

Selbstverständlich gehen die Clowns nur mit Mundschutz und unter Wahrung von strengen Hygienemaßnahmen in die Innenräume der Kliniken. Wie wichtig Maske, Desinfektionsmittel & Co sind, ist unseren Clowns bewusst. Schließlich gehen sie auch ohne Corona auf Stationen, in denen das Beachten von Hygieneregeln lebenswichtig ist: zum Beispiel auf der Station der Stammzellentransplantation oder auf kardiologischen Stationen. Deswegen werden unsere Künstlerinnen und Künstler regelmäßig geschult und auf den neuesten Hygiene-Stand gebracht.

(c) Deutsches Herzzentrum Berlin

Ein Herz für die Clowns

Unter anderem hat das Deutsche Herzzentrum Berlin wieder die Türen für die Clowns geöffnet. Martina Pietsch und Mustafa Cicek alias Nina Pawlowna und Musto waren die ersten Künstler, die wieder über die Schwelle durften – doch erst, nachdem ihre Körpertemperatur gemessen und sie für „nicht fiebrig“ befunden wurden. Die facebook-Seite des Herzzentrums schildert die Eindrücke aus der Auftaktvisite:  

"Mit dabei hatten die beiden ROTE NASEN Clowns Musto und Nina Pawlowna viele Luftballons, eine Ukulele und natürlich jede Menge gute Laune. Unsere Kinderärztin Dr. med. Jeanina Scheibel ließ sich gern zu einem kleinen Begrüßungsfoto überreden, denn sie weiß, wie gut unseren kleinen Patientinnen und Patienten (und auch ihren Eltern!) ein wenig Ablenkung und Lachen tut. Gerade noch rechtzeitig kamen die beiden Clowns zu Lea: Die Siebenjährige konnte nach vier Tagen im DHZB schon wieder entlassen werden und nahm sich noch schnell einen Luftballon für zuhause mit!"

Und was sagt Mustafa Cicek alias Musto? Ganz einfach: "Ich spiele in der nächsten Woche wieder. Ich freu mich drauf!"