
Fredda Pommes
Fredda Pommes
Das bin ich
Fredda Pommes entdeckt Menschen mit neugierigen Augen. Sie ließt Stimmungen als wären es Farben, und aus dieser Energie zeichnet sie ihre Sofortportaits - kleine Geschenke auf Papier, die das Lächeln der Menschen sichtbarmachen und es gleich zurück auf die Gesichter zaubert.
Sie träumt von einer eigenen Pommesbude, bunt und voller Leben.
Wo Pommes nicht nur satt machen sondern Menschen zusammenbringen.
Fredda bewegt sich gern, mal tanzend, mal stolpernd, mal singend - manchmal klingt es schön, manchmal völlig daneben.
Und wenn Sie so herrlich doof dasteht mitten in ihrer eigenen Verwirrung, ein bischen schräg und voll wärme, ist sie genau richtig:
Fredda Pommes.
Ausbildung
- Theater Jugend Hamburg
- Studium der Kunsttherapie, - pädagogik an der FH Ottersberg
- Ausbildung zur Holzbildhauerin - an den Schulen für Holz und Gestaltung Garmisch Partenkirchen
- Physical Theater Training
- Clown Workshops
- Klinikclown Ausbildung - Jokers-Clownschule
Besondere Begegnung
Ich war mit meinem Kollegen Stefanello in einem Kinderhospiz. Wir besuchten Kathariena, 14 Jahre alt. Katharina hat eine stark einschränkende Behinderung und ist sehr Reiz empfindlich.
Auf zu viel Reiz reagiert sie auch mit selbstverletzendem Verhalten.
In diesem Wissen sind Stefanello und ich vorsichtig in ihr Zimmer gegangen. Kathariena saß mit dem Rücken zu uns in ihrem Rollstuhl.Als erstes haben wir ihre Kuscheldecke entdeckt die auf ihren Beinen lag. Auf dieser waren ganz viele Tiere abgebildet. Begeistert haben wir uns über all die Tiere darauf gefreut. Und uns vorgestellt was sie so wohl für Geräusche machen. So konnte Katharina uns erstmal nur wahrnehmen ohne das sie direkt im Fokus war. Und ganz vorsichtig und zart sind wir immer mehr in den Kontakt miteinander gekommen. Nach und nach hat sich eine Geschicht entsponnen über Freundschaft. Ein Schaf ist auf einem Deich und ein Vogel kommt vorbeigeflogen, die beiden beschließen zusammen zu essen und zu spielen ist viel schöner. Stefanello hat die Geschichte mit Mimik und Pantomime untermalt und Fredda hat Ukulele gespielt. Es ging ein Raum auf in dem wir gemeinsam mit Katharina gespielt haben, sie hielt Augenkontakt zu uns und hat immer wieder gelacht. Zwischen durch kam noch ein Pflegender dazu und ließ sich als Katze in die Geschicht einbauen. Als diese schlich er dann wieder davon. Wir waren lange bei ihr und sind mit einem warmen lebendigen Gefühl gegangen. Kathariena hatte uns beschenkt in dem sie uns ein bischen in ihre Welt herein gelassen hat.
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