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Clown Béta Caténine – Sylvie Krause-Grégoire

Clown Beta Catenine - Sylvie Krause-Grégoire (Quelle: ROTE NASEN; Foto: Markus Pletz)

Sylvie Krause-Grégoire wurde 1964 in Dijon geboren. In Frankreich und in England spielte sie hauptsächlich klassisches Theater, von Molière bis Shakespeare und Klassiker der Moderne. Parallel dazu trat sie als Clown unter der Regie von Alain Gautré (Ecole Jacques Lecoq, Paris) auf.

Ihre Clownfigur Béta Caténine ist durch das Stück „Paris-Berlin“ geboren, mit dem die französische Schauspielerin regelmäßig auf deutschen Bühnen zu sehen ist.

Über die Clownfigur sagt Sylvie: “Béta Caténine ist eine fulminante Persönlichkeit: Mit ihrem Akkordeon singt sie Chansons, fast wie die Piaf,  und sie tanzt fast wie Liza Minnelli. Mit ihrer Naivität jongliert sie  wie Giulietta Masina in La Strada. Béta Caténine ist international: Sie versprüht ihren Charme im Pariser Jargon, vermischt mit ein Paar Brocken Deutsch, and with a touch of pure Brtitish accent. Ihre Sprache ist in jedem Fall die des Herzens. Damit verbreitet sie ihre ansteckende Lebensfreude.”

Weitere Infos unter http://sylviekrausegregoire.com/

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Die geballte Ladung französischer Charme!

Es funkelt und blitzt in ihren Augen, sie strahlt im ganzen Gesicht. Und wenn sie erzählt, tut sie es mit Händen und Füßen und diesem wunderbar französischen Akzent. Man kann einfach nicht anders als ihrem Charme erliegen: ROTE NASEN Clown Sylvie Krause-Grégoire. Und obwohl sie gerade 1,55 Meter misst, ist sie definitiv eine Grande Dame der Fröhlichkeit und der Herzlichkeit. Davon kann man sich hier im Interview überzeugen.

Und hier noch einmal das Interview zum Lesen:

Lachen, Chansons und Poesie

Ich heiße Sylvie Krause-Grégoire und ich komme aus Frankreich. Ich bin seit 2001 in Berlin und seit fünf Jahren Clownin bei ROTE NASEN.

Ich glaube, ich war 15 Jahre alt, da wollte ich Kinoschauspielerin werden. Ich hatte einen Kinofilm in Frankreich gesehen und ich habe gesagt: „Das will ich machen.“ Das habe ich sogar meinem Vater nach dem Kino im Auto gesagt. Und er sagte: „Du machst erst das Abitur, und dann sehen wir weiter.“

Die Offenbarung

Ich habe das Abitur gemacht und bin dann nach Paris, weil ich aus Dijon, aus dem Burgund kam. Da habe ich angefangen, Schauspielunterricht zu nehmen. Und ganz am Anfang habe ich noch parallel bei Alain Gautré, er war Professor an der Schauspielschule Jaques Lecoq, eine Ausbildung zur Clownin gemacht. Und das war „La révélation“ – eine Offenbarung. Da war für mich klar, dass ich das machen muss, und der Clown mich mein ganzes Leben begleiten wird. Das war für mich eine neue Entdeckung: Diese Freiheit auf der Bühne mit der kleinsten Maske der Welt, der roten Nase, das habe ich vorher noch nie erlebt. Ich kann 200prozentig Sylvie sein. Das Clownsein ist Menschsein: Man kann alles machen, nicht nur Witze machen und lachen. Das ist auch traurig oder sogar wütend zu sein. Das hat mir so gefallen, so eine Energie zu geben, dass ich angefangen habe, meine Figur zu bauen.

Botenstoff und liebenswerter Stoffel zugleich

Meine Clownin heißt Betá Caténin. Das ist ein französischer Name mit wissenschaftlicher Bedeutung. Das ist nämlich der Name eines Enzyms, eines Botenstoffs. Und ich bringe als Bote Freude, Lachen und Chansons, Poesie, alles Mögliche. Béta hat in Frankreich noch eine weitere Bedeutung: Der Béta eines kleinen Dorfes ist eine Art Dorftrottel, aber nicht der Dümmste schlechthin, dennoch der Langsamste. Obwohl: Ich bin sehr schnell – mit Dummheiten machen.

Hoffnung in den Augen

Es macht mir Freude, wenn Demenzerkrankte sich an die Kindheit erinnern. Sie freuen sich so sehr – wie Kinder – über Kleinigkeiten. Man sieht in ihren strahlenden Augen auch das Kind in ihnen, das sie einmal waren. Das ist etwas Besonderes. Auch wenn das Gedächtnis sie nach und nach verlässt, aber ihren Augen kann man ablesen, dass vieles noch sehr präsent und lebendig ist. Und das mag ich total, das gibt mir Hoffnung.

Ein “Tschüss” verändert alles

Eine Geschichte hat mich sehr geprägt:

Ich war mit Stefanello im Flur des Virchow-Klinikums und da gab es eine junge Mutter mit einem Kinderwagen. Darin saß ein Kind, zweieinhalb Jahre alt, ein Junge. Sie waren spazieren und befanden sich auf dem Weg zurück ins Krankenzimmer. Ich machte ein bisschen Musik auf meinem Akkordeon. Stefanello machte Pantomime und es gab Seifenblasen. Wir haben einfach eine schöne Atmosphäre kreiert. Das Kind war sehr aufmerksam und seine Mutter war sehr offen für unser Spiel. Als wir fertig waren mit unserem Spiel, verabschiedeten wir uns mit einem „Tschüss“ und der kleine Kerl antwortete ebenfalls mit einem „Tschüss“. Als das geschah, ist die Mutter blass geworden und mir fast in die Arme gefallen. Sie sagte: „Das ist das erste Mal, dass er gesprochen hat … dieses Tschüss.“

Sie war total durcheinander, weil das Kind bis dahin noch nie gesprochen hatte. Sie war sehr betroffen und wir auch, denn für uns ist es das Normalste, das ein Kind „Tschüss“ ruft, wenn wir Clowns gehen. Das war unglaublich.

Ich weiß nicht, welche Tür wir geöffnet haben. Aber eine Tür hatte sich geöffnet. Und diese Tür bedeutet eine neue Welt. Das ist schön.