Als Präventionsleistung

(c)Gregor Zielke

ROTE NASEN Clowns wirken präventiv

Von Hamburg bis zum Bodensee besuchen ROTE NASEN Clowns Pflegebedürftige auf "Rezept". Die Betriebskrankenkassen (BKK) können seit Ende 2017 ROTE NASEN  Clownvisiten in Pflegeeinrichtungen als Präventionsleistung fördern.

Mit ihrer Zusammenarbeit sorgen die Betriebskrankenkassen und ROTE NASEN dafür, dass sich die Lebensqualität der pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren verbessert. Die Besuche der ROTE NASEN Clowns sind wichtig für die Pflege von älteren Menschen, zum Beispiel für Demenzkranke. Clownvisiten fördern die Denk- und Wahrnehmungsfähigkeit, die Teilhabe am Sozialleben und die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen. Sie unterstützen aber auch Angehörige und Pflegekräfte.

Humor macht vieles leichter. Die regelmäßigen Clownvisiten verbreiten eine wohltuende Stimmung. Die Bewohnerinnen und Bewohner fühlen sich wertgeschätzt, sie sind glücklich und strahlen das auch aus. Für das Pflegepersonal ist das wie eine kleine Erholung.

 

Clowns verbessern die Lebensqualität Pflegebedürftiger, weil...

  • ... sie die Widerstandsfähigkeit oder Resilienz der Pflegebedürftigen stärken: Während der Clownvisite erleben die Bewohnerinnen und Bewohner, dass sie trotz eingeschränkter geistiger oder körperlicher Fähigkeiten noch viel können und zu geben haben. So stärken Clowns die Resilienz, also Widerstandsfähigkeit, der Pflegebedürftigen.

  • ... sie die Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen: Die Künstlerinnen und Künstler musizieren, tanzen und singen gemeinsam mit den Pflegebedürftigen und mit Angehörigen. Zusammen macht es allen Spaß – und Unterschiede bezüglich körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit werden unwichtiger.

  • ... sie die kognitiven Fähigkeiten der Pflegebedürftigen stärken: Im Spiel selbst wird immer wieder deutlich, dass sich einzelne Pflegebedürftige sehr wohl ihrer Be- und Einschränkungen bewusst sind. Doch die Clowns zeigen: Zu scheitern ist völlig in Ordnung. Dieser Ansatz ermutigt die Pflegebedürftigen, es auch immer wieder zu versuchen, sich beispielsweise einen Liedtext in Erinnerung zu rufen und damit die eigenen kognitiven Fähigkeiten zu trainieren.

(c)Gregor Zielke

ROTE NASEN als Präventionsleistung:

Stiftungsdorf Rablinghausen – Bremer Heimstiftung, Bremen

gefördert durch die BKK firmus, 1 x wöchentlich

Malteserstift St. Elisabeth – Malteser Caritas Hamburg gGmbH, Hamburg

gefördert durch die BKK R+V, 2 x im Monat

Altenhilfe der Kaiserswerther Diakonie gGmbH, Ratingen

gefödert durch die Deutsche Bank BKK, 1 x wöchentlich

Katharina Kasper Vianobis GmbH, Gangelt

gefördert durch die BKK Euregio, 2 x im Monat

Pflegeheim Florence – DRK Seniorenwohnpark Bannewitz, Dresden-Bannewitz

gefördert durch die BKK VBU, 2 x im Monat

Stiftung Haus Lindenhof, Heidenheim

gefördert durch die BKK VerbundPlus und Siemens BKK, 1 x wöchentlich

Seniorenzentrum am Parksee – Samariterstiftung Leonberg

gefördert durch die Bosch BKK, 2 x im Monat

Evangelischer Stift Freiburg, Freiburg

gefördert durch die Debeka BKK, 1 x wöchentlich

Franziskuszentrum – Stiftung Liebenau, Friedrichshafen

gefördert durch die BKK ZF & Partner, BKK MTU und die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, 1 x wöchentlich

Diakoniezentrum für Schädel-Hirn-Verletzte, Kassel

gefördert durch die BKK Herkules, 2 x im Monat

Alten- und Pflegeheim Anlagenring, Frankfurt am Main

gefördert durch die Bahn-BKK, 2 x im Monat

Altenpflegeheim Maria Hilf, Konstanz

gefördert durch die Bahn-BKK, 2 x im Monat

Samariterstift Zuffenhausen der Samariterstiftung

gefördert durch die Bosch BKK, 2 x im Monat

Samariterstift Nufringen der Samariterstiftung

gefördert durch die Bosch BKK, 2 x im Monat

Johanniter-Stift Duisburg

gefördert durch die BKK VBU, 2 x im Monat

ASB-Pflegeheim Am Birkenwäldchen, Vetschau

gefördert durch die Bahn-BKK, 2 x im Monat

ASB-Pflegeheim Haus zum Spreewald, Lübbenau

gefördert durch die Bahn-BKK, 2 x im Monat

Stiftungsdorf Osterholz – Bremer Heimstiftung, Bremen

gefördert durch die BKK firmus, 1 x wöchentlich

Seniorenzentrum Am Stadtpark, Görlitz

gefördert durch die Bahn-BKK, 2 x im Monat

St. Thekla Haus, Rheinberg

gefördert durch die Deutsche Bank BKK, 1 x im Monat

Samariterstift Nürtingen/Wolfschlugen/Neuhausen

gefördert durch die Bosch BKK, 2 x im Monat

Seniorenzentrum-Reppenstedt, Reppenstedt

gefördert durch die AOK, 2 x im Monat