"Gruselclowns missbrauchen die Clownkunst"

24.Oktober 2016

Klinikclowns von ROTE NASEN äußern sich zum Phänomen der Gruselclowns

Berlin, 24.10.2016 - Aus aktuellem Anlass äußert sich ROTE NASEN Deutschland e.V., Teil der größten internationalen Clownvereinigung RED NOSES Clowndoctors International, zum Phänomen der „Grusel-Clowns“. „Grusel-Clowns“ verfälschen eine Kunstform, die von hohem therapeutischem Nutzen ist und auf einer fundierten Ausbildung basiert.

Clowns in der Pflege fördern das Wohlbefinden, die Widerstandskraft und die Genesung von kranken und bedürftigen Kindern und Erwachsenen. Weltweit ermöglichen Clowns in Krankenhäusern, Flüchtlings- und Pflegeheimen Menschen einen Moment des Trosts.

Reinhard Horstkotte, künstlerischer Leiter der ROTE NASEN Clowns, beschäftigt sich seit 30 Jahren mit der professionellen Kunst des Clowning: Ich habe in meinem Leben viele Clowns kennen gelernt, berühmte und weniger berühmte. Bei allen diesen Künstlern konnte ich immer eine große Ernsthaftigkeit feststellen. Wer eine Maske aufsetzt, trägt Verantwortung. Deswegen arbeiten reife und psychologisch ausbalancierte Menschen als Clown bei ROTE NASEN.“

„Wer Kinder und Erwachsene erschrickt und sich dabei hinter einer Maske verbirgt, richtet nicht nur seelischen Schaden bei den Betroffenen an, sondern beschädigt das Bild von Clowns in der Öffentlichkeit. Letztendlich gefährdet er damit die therapeutische Clownkunst und damit Momente der Fröhlichkeit für Kinder auf Krankenstationen oder Senioren in Pflegeheimen“, so Claus Gieschen, Geschäftsführer der ROTE NASEN.